Überschulden ...reden.jpg

Bericht zum Fachtag des PNFK 2019 in Berlin

Unter dem Titel „Finanzielle Bildung tut not! Aber wer soll sie anbieten und wie soll das geschehen? lud das Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz zu einem Fachtag mit bundesweiter Beteiligung ein. Dabei wurden die verschiedenen Sichtweisen auf finanzielle Bildung, die Interessenlagen von Individuum, Gesellschaft und Privatwirtschaft, die diversen Anbieter und Anbieterinnen sowie die besonderen Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen diskutiert.

Marius Stark, Vorsitzender des Präventionsnetzwerks Finanzkompetenz e. V., bei der Eröffnung des Fachtages

Weiterlesen...

Bericht zum Forum Schuldnerberatung 2019 in Berlin

Auch in diesem Jahr wurden fachliche und sozialpolitische Entwicklungen in der Schuldnerberatung während des Forums Schuldnerberatung, welches vom 14. November bis 15. November in Berlin stattfand, diskutiert. Schwerpunkt der Tagung war der Umgang mit prekären Wohnverhältnissen in der sozialen Schuldnerberatung – Jahresthema der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), welche Kooperationspartnerin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge bei dieser Veranstaltung war.

Prof. Dr. Uwe Schwarze während seines Vortrages zur Studie „Nutzen und Nachhaltigkeit sozialer Schuldnerberatung"

Weiterlesen...

1. Praxistag der Thüringer Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen am 27. März in Erfurt

Dieses Jahr fand der Praxistag für die Thüringer Schuldnerberater*innen in den Räumlichkeiten des TWSD im Erfurter Südosten statt. In einer kurzen Einführung erhielten die Berater*innen Veranstaltungshinweise für das laufende Jahr und eine Sachstandsmeldung zu der Überarbeitung der Qualitätsstandards. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse eines Kooperationsprojekts zwischen Fachberatungsstelle, Schuldnerberatungsstellen und der Universität Jena präsentiert. Die entstandenen Informationsgrafiken zum Ablauf von Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung können von den Schuldnerberater*innen dazu genutzt werden die komplizierten Prozesse leicht verständlich zu vermitteln.

 

 Lisa Spantig von der LMU München

Weiterlesen...

Fachtag „Wohnst du nur oder kannst du auch leben?“ vom 10. September 2019 in Erfurt

„Wohnen macht arm“ – LIGA Thüringen fordert weitere Anstrengungen im sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau

 

Prof. Dr. Mario Rund, Hochschule DarmstadtOhne politische Kurskorrektur werden in naher Zukunft auch die Mieten in mittelgroßen Städten wie Erfurt oder Jena drastisch steigen. Diese Prognose stellte Prof. Dr. Mario Rund bei einem Fachtag der LIGA zum Thema Wohnungsmarkt.

„Wohnen macht arm“, so der Sozialwissenschaftler, der beklagte, dass der Zusammenhang zwischen Wohnen und Armut bisher weitgehend in der öffentlichen Debatte ausgeklammert geblieben sei.

Zwar deuteten vereinzelte politische Entscheidungen und Maßnahmen der letzten Zeit durchaus auf einen Bewusstseinswandel bei der Frage von bezahlbarem Wohnen hin. Allerdings bedürfe es einer grundsätzlichen Neuorientierung von Wohnungspolitik. So müsste Wohnraumversorgung als Teil einer integrierten Stadtentwicklungspolitik verstanden werden und ein Wohnungsmarktsegment geschaffen werden, dass den Mechanismen des Markts entzogen wird und demokratisch kontrollierbar bleibt.

Bei dem Fachtag unter dem Motto „Wohnst du nur oder kannst du auch leben“, veranstaltet von der LIGA Thüringen, ging es um die aktuelle Wohnungssituation in Thüringen, aber auch darum, inwieweit Soziale Arbeit günstige Lebensbedingungen in den Wohnquartieren herstellen und erhalten kann.

Weiterlesen...

Fachtagsdokumentation „Die digitale Verführung von Kindern, Jugendlichen und Eltern“ vom 25.10.2018

Am 25. Oktober fand der Fachtag „Die digitale Verführung von Kindern, Jugendlichen und Eltern“ in den Räumen der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland statt.

 

 

Prof. Dr. Sven Jöckel von der Universität Erfurt hielt das erste Referat zur Relevanz digitaler Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Sein Schwerpunkt lag auf der Allgegenwärtigkeit von Werbung und Werbeträgern wie bestimmten Serienfiguren, die sich zwar über die letzten Jahrzehnte in ihrer Darstellungsformen verändert haben, aber immer noch präsent sind. Markenpräferenzen werden also bereits durch die Eltern und ihre „Helden“ aus der eigenen Kindheit geprägt. Durch die stark gestiegene Nutzungsdauer digitaler Medien bei den Heranwachsenden, erhöht sich gleichzeitig die Konfrontation mit Werbung. In seinem Fazit machte er deutlich, dass wir uns den Werbemechanismen schwer entziehen können. Was wir tun können ist, mit unseren Kindern über Werbung und geweckte Bedürfnisse zu reden und sie zu mündigen Verbraucher*innen zu erziehen.

Weiterlesen...